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Die Abteilung für Musikwissenschaft/Sound Studies

breidensteinBereits 1826 begann Heinrich Carl Breidenstein, an der Universität Bonn als außerordentlicher Professor Vorlesungen über Musikgeschichte zu halten. Auf seine Anregung geht auch zurück, dass König Friedrich Wilhelm III. von Preußen der Universitätsbibliothek 1829 den umfangreichen Nachlass des evangelischen schlesischen Kantors Christian Benjamin Klein zum Geschenk machte. Ein wesentlicher Teil dieser Manuskripte und Drucke — die Sammlung Klein — gehörte bis 2015 zu den besonders wertvollen Beständen der Abteilung; heute sind sie Eigentum der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn.

Edwin_van_der_Heide_002.jpgAls universitäre Institution wurde das Musikwissenschaftliche Seminar 1919 gegründet. Der erste Ordinarius, Ludwig Schiedermair, gründete 1927 das Bonner Beethoven-Archiv, das danach für mehrere Jahrzehnte personell eng mit dem Musikwissenschaftlichen Seminar verbunden war. 



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Das Fach Musikwissenschaft an der Universität Bonn ist durch eine starke kulturhistorische sowie kultur- und medienwissenschaftliche Orientierung gekennzeichnet. Ein Forschungsschwerpunkt liegt in Bonn traditionell auf der Musikgeschichte des 18. und frühen 19. Jahrhunderts, im engen Zusammenwirken mit Institutionen wie dem Beethoven-Haus und -Archiv. Weitere wichtige Schwerpunkte in Forschung und Lehre bilden Filmmusik / Musik und Medien sowie das Feld der Sound Studies.

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