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Musikwissenschaftliche Soireen Bonn

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Eröffnungssoiree 12.11.2014_Bild 1

Eröffnungssoiree 12.11.2014_Bild 2

Die im Wintersemester 2014/15 initiierten Soireen sind eine Veranstaltungsreihe offenen Formats und interdisziplinärer Ausrichtung mit dem Schwerpunkt Musikwissenschaft/Sound Studies. Sie bieten die Möglichkeit unter anderem für spannende Gastvorträge, Gesprächskonzerte und Roundtables, Workshops sowie Buch- und Projektpräsentationen. Dem kommunikativen Charakter einer Soiree folgend, besteht anschließend die Gelegenheit, bei einem Umtrunk miteinander ins Gespräch zu kommen.

Interessierte sind herzlich zum Besuch eingeladen! Der Eintritt ist frei.

 

Termine im Sommersemester 2016


  • 29.6.2016, 18 Uhr c.t., Seminarraum 2.018, Lennéstraße 6, 2. Etage
  • Vortrag: "Mendelssohn und die Ironie - Die Heine-Lieder"

    Referent: Prof. Dr. Wolfram Steinbeck (Universität zu Köln)

     

    Wir freuen uns, im Rahmen der Musikwissenschaftlichen Soireen Bonn Prof. Dr.Wolfram  Steinbeck (Universität zu Köln) am 29.06.2016 bei uns begrüßen zu dürfen. Hierzu laden wir Sie herzlich ein.

    Prof. Dr. Wolfram Steinbeck studierte Musikwissenschaft, Philosophie und Neuere deutsche Literaturwissenschaft an den Universitäten Bonn und Freiburg. 1972 promovierte er bei H.H. Eggebrecht mit einer Dissertation über "Das Menuett in der Instrumentalmusik Joseph Haydns". 1979 habilitierte er sich mit der Arbeit "Struktur und Ähnlichkeit. Methoden automatisierter Melodieanalyse" in Kiel. Von 1988 bis 2001 war er Professor für Musikwissenschaft an der Universität Bonn und 2001 bis 2011 Inhaber des Lehrstuhls für Historische Musikwissenschaft an der Universität zu Köln. Er ist u.a. Mitherausgeber des Archivs für Musikwissenschaft.

    Anschließend besteht die Gelegenheit, bei einem Umtrunk miteinander ins Gespräch zu kommen.

    Plakat Soiree 29.6.16 "Mendelssohn und die Ironie - Die Heine-Lieder"


    Vergangene Semester


    Wintersemester 2015/2016

    Sommersemester 2015

    Wintersemester 2014/2015

     

     

    • 13.1.2016, 18 Uhr c.t., Hörsaal Lennéstraße 6, 4. Etage
      Vortrag: "Von der Abgründigkeit der 'Frühlingstage': Übersetzungen
      von Beethovens Fidelio und ihre dramaturgischen
      Konsequenzen"

      Referentin: Prof. Dr. Christine Siegert (Beethoven-Archiv und Verlag Beethoven-Haus)
    • 9.12.2015, 18 Uhr c.t., Hörsaal Lennéstraße 6, 4. Etage
      Vortrag: "Musik der Gegenwart? Herausforderungen für die Musikwissenschaft heute"

      Referentin: Prof. Dr. Elena Ungeheuer (Universität Würzburg)

      Hochkomplexe Technologien, verwickelte multimediale
      Zusammenhänge und Mensch-Maschine-Interaktionen sind
      Merkmale zeitgenössischer Musikprojekte. Die
      musikologischen Konzerte von "Werk", "Autor", "ästhetische
      Intention" stellen keine verlässlichen Größen mehr da.
      Gattungsgrenzen verschwimmen und die Einbeziehung des
      Publikums in die künstlerischen Inszenierungen lassen auch
      die bisherigen Aufgaben der sog. Rezeptionsforschung als
      überholt erscheinen. Das Atelier Klangforschung auf dem
      Campus der Universität Würzburg stellt sich als
      Einrichtung der Professur für Musik der Gegenwart diesen
      Problemen. Elena Ungeheuer berichtet von praktischen
      Erfahrungen, methodischen Verfahren, gängigen Diskursen
      und theoretischen Entwürfen.

    • 27.10.2015, 18 Uhr c.t., Hörsaal Lennéstraße 6, 4. Etage
      Vortrag: "Jean Sibelius 1865—1957. Eine Herausforderung"

      Referent: Prof. Dr. Tomi Mäkelä (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)

    • 10.6.2015, 18 Uhr c.t., Hörsaal Musikwissenschaft
      Vortrag: "Ritter vom hohen C – Der Tenor und die hegemoniale Männlichkeit"

      Referentin: Prof. Dr. Rebecca Grotjahn (Universität Paderborn / Hochschule für Musik Detmold)

      Der Tenor steht für eine spezifische Form von Maskulinität. Das zeigt sich nicht nur in der Besetzung der Helden und Liebhaberrollen, für die seit dem beginnenden 19. Jahrhundert regelmäßig Tenöre gewählt werden. Auch für die Definition dessen, was das besonders "Tenorale" am Tenorgesang ist, sind Männlichkeitskonzepte maßgeblich. Dies gilt vor allem für das sprichwörtliche "hohe C", das ja nur aus dem Grunde eine so große gesangstechnische Herausforderung ist, weil es mit voller Stimme gesungen wird – unter Vermeidung des als weiblich konnotierten Falsetts. Allerdings hat sich diese Art zu singen erst im Verlauf der letzten hundert Jahre flächendeckend durchgesetzt. Noch Aufnahmen aus der Frühzeit der Schallplatte dokumentieren, wie verbreitet die Benutzung weicher, "kopfiger", nach heutigen Vorstellungen weiblich klingender Stimmfarben noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts war. Der Vortrag demonstriert dies anhand von Beispielen und fragt nach den Gründen für den Wandel der Technik und der Ästhetik des Tenors im Zusammenhang mit sich verändernden Konzepten von Geschlecht.
    • 29.4.2015, 18 Uhr c.t., Hörsaal Musikwissenschaft
      Werkstattbericht: "Radiophonie und Sound Design"

      Referent: Prof. Dr. Hans-Ulrich Werner (Hochschule Offenburg)

      Als Toningenieur, Sound-Designer, Medienautor und Lehrender gibt Hans-Ulrich Werner spannende Einblicke in den Reichtum der Radiophonie, die er insbesondere von der Praxis her forschend analysiert. In Form eines Werkstattberichts und anhand von audio-visuellen Beispielen werden verschiedene Entwicklungen und Projekte skizziert – in der Rückschau u.a. Sound Design beim WDR, aber auch aktuelle Vorhaben.
    • 28.1.2015, 18 Uhr c.t., Hörsaal Musikwissenschaft
      Präsentation des DFG-Projektes: "Musik im Dienst der politischen und sakralen Repräsentation. Antonio Caldaras Opern und Oratorien unter Kaiser Karl VI."

      Referenten: Prof. Dr. Panja Mücke, Sebastian Biesold (beide Universität Bonn)

      Seit Oktober 2014 ist an der Abteilung für Musikwissenschaft / Sound Studies das von der DFG geförderte Forschungsprojekt zur Hofmusik unter Kaiser Karl VI. angesiedelt. Im Zentrum stehen die Opern und Oratorien Antonio Caldaras. Die Präsentation gibt Einblicke in die Projektarbeit, die quellenbasierte Grundlagenforschung mit einem kulturwissenschaftlich-kontextuellen Ansatz verbindet.
    • 17.12.2014, 18 Uhr c.t., Hörsaal Musikwissenschaft
      Vortrag: "Musik und das Unheimliche im Barock"

      Referent: Prof. Dr. Frank Hentschel (Universität zu Köln)

      Der Vortrag thematisiert die Frage, inwiefern Horror ein Phänomen moderner Künste ist. In Abgrenzung von Positionen, die genau diese Ansicht vertreten, geht es am Beispiel des barocken Musiktheaters darum zu bestimmen, ob bereits hier von Horror gesprochen werden kann, welche Formen von Horror sich möglicherweise aufzeigen lassen und wie diese musikalisch umgesetzt werden.
    • 12.11.2014, 18 Uhr c.t., Hörsaal Musikwissenschaft
      Buchpräsentation: Volkmar Kramarz, Warum Hits Hits werden. Erfolgsfaktoren der Popmusik. Eine Untersuchung erfolgreicher Songs und exemplarischer Eigenproduktionen, Bielefeld 2014 (= Studien zur Popularmusik).

      Referent: Dr. Volkmar Kramarz (Universität Bonn)

      In diesem Jahr erschien im [transcript]-Verlag das Buch Warum Hits Hits werden von Volkmar Kramarz. Mit der Präsentation des Bandes durch den Autor wird am 12. November 2014 unsere neue Veranstaltungsreihe "Musikwissenschaftliche Soireen Bonn" eröffnet.

     

 

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