Logo der Philosophischen Fakultät

Prof. Dr. Bettina Schlüter

Kontakt
Fon: 0228 73 7818 (R218)
schlueter@uni-bonn.de

Sprechstunde
siehe separate Aushänge und Aktuell-Seite

Kurzbiographie

  • geb.: 19.09.1967
  • 1986-1995 Studium der Fächer Musikwissenschaft, ältere und neuere Germanistik in Bochum, Freiburg und Bonn
  • 1996 Promotion an der Ruhr-Universität Bochum
  • seit 1996 wissenschaftliche Assistentin, seit 2001 (über das ZfKM) Akademische Rätin am Musikwissenschaftlichen Seminar bzw. (seit dem 1. X. 2005) an der Abteilung für Musikwissenschaft/Sound Studies
  • 2003 Habilitation in den Fächern Musikwissenschaft und Medienwissenschaft
  • im Sommersemester 2004 und im Wintersemester 2004/2005 Professurvertreterin in Bonn; 2005 Ernennung zur Akademischen Oberrätin
  • vom Wintersemester 2006/2007 bis zum Sommersemster 2008 neuerlich Professurvertreterin in Bonn
  • ab dem Wintersemester 2008/2009 Professorin an der Abteilung für Musikwissenschaft/Sound Studies in Bonn

Wissenschaftliche Schwerpunkte

Kulturwissenschaftlich akzentuierte Fragestellungen zu musikalischen Phänomenen des 18. bis 20. Jahrhunderts, Musik- und Alltagskultur, Film-, Medien- und Wissenschaftstheorie

Publikationen (Auswahl)

  • „Jenseits nationaler Schranken: Ästhetische und stilistische Aspekte der ‚Musik des deutschen Ostens’ im Kontext eines zukünftigen gesamteuropäischen Erinnerungsraumes“, in: ‚Deutsche Musikkultur im östlichen Europa’. Konstellationen – Metamorphosen – Desiderata – Szenarien, hg. v. Erik Fischer [= Berichte des interkulturellen Forschungsprojekts „Deutsche Musikkultur im östlichen Europa“, Bd. 4], Stuttgart 2011 (i.Dr.).
  • „Die ‚Magi’ der klingenden Zahl: Figurationen des Verborgenen in Musik und Mathematik“, in: Verschleierungstaktiken: Phänomene von eingeschränkter Sichtbarkeit und Täuschung in Natur und Kultur, hg. v. Anne-Rose Meyer/Sabine Sielke [=Transcription: Cultures – Concepts – Controversies, Bd. 2], Frankfurt a.M. 2011 (i.Dr.).
  • „Musikalische ‚Unterhaltungs‘-Techniken in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts“. In: Geselliges Vergnügen Kulturelle Praktiken der Unterhaltung in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, hg. v. Anna Ananieva/Dorothea Böck/Hedwig Pompe, Bielefeld 2011, S. 121-140.
  • (gem. mit Erik Fischer) „Klänge und Klangräume in Doom 3 – Zum Sound Design von Ego-Shootern“, in: Shooter. Eine Multidisziplinäre Einführung, hg. v. Matthias Bopp/Rolf. F. Nohr/Serjoscha Wiemer [=Medien'Welten, Bd. 12], Münster 2009, S. 353-372.
  • (gem. mit Erik Fischer) “The music of Liberty City. Zur Konvergenz realer und virtueller Musikkulturen“, in: „It’s all in the Game“. Computerspiele zwischen Spiel und Erzählung, hg. v. Benjamin Beil et.al. [=Navigationen. Zeitschrift für Medien- und Kulturwissenschaften, Jg. 9, H. 1, 2009, S. 39-51].
  • „‚Avatarial Operations‘ – Mediale Selbstkonstitution an den Schnittstellen von Realität und Virtualität“, in: Automedialität. Subjektkonstitution in Schrift, Bild und neuen Medien, hg. v. Jörg Dünne/Christian Moser, München 2008, S. 305-322.
  • Murmurs of Earth. Musik- und medienästhetische Strategien um 1800 und ihre Postfigurationen in der Gegenwartskultur. Stuttgart 2007.
  • „Autobiographie als Zeugenaussage: Die Vielstimmigkeit des Dmitrij Schostakowitsch“, in: AutoBioFiktion. Konstruierte Identitäten in Kunst, Literatur und Philosophie, hg. v. Christian Moser/Jürgen Nelles, Bielefeld 2006, S. 81-106.
  • „‚Hör-Bilder’ – mediale Substitutions- und Transformationsprozesse in musikalischen Repräsentationen der Shoah“, in: Verbot der Bilder – Gebot der Erinnerung. Mediale Repräsentationen der Schoah, hg. v. Bettina Bannasch, Frankfurt a.M. 2004, S. 293-303.
  • „Beethoven als Gegenbild Goethes – Mediale Spezifik und politische Dimensionen der Monumentalisierung eines Komponisten“, in: Goethe im Vormärz, hg. v. Hans-Martin Kruckis [= Jahrbuch Forum Vormärzforschung, Jg. IX, 2003], Bielefeld 2004, S. 245-266.
  • 'HUGO DISTLER'. Musikwissenschaftliche Untersuchungen in systemtheoretischer Perspektivierung, Stuttgart 2000.
  • „Konstruktivistische Aspekte einer Korrelationsanalyse von Musik und Tanz“, in: Bewegung im Blick. Beiträge zu einer theaterwissenschaftlichen Bewegungsforschung, hg. v. Claudia Jeschke, Berlin 2000, S. 59-69.
  • „Vom Werkcharakter der ‚Oper’ zur Textur von ‚opera’. Plädoyer für die Revision eines folgenreichen Paradigmas“, in: Musiktheater als Herausforderung. Interdisziplinäre Facetten von Theater- und Musikwissenschaft, hg. v. Hans-Peter Bayerdörfer [= Theatron, Bd. 29], Tübingen 1999, S. 110-126.

Webangebot